Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen …

Karibik

Beste Reisezeit:

Dezember – April

Sturm-saison:

Mai-Dezember

Distanz zu segeln:

1000 sm

|


Anmerkungen

Ende November – März ist beliebteste Zeit, Häfen sehr voll, März-Mai etwas weniger Wind und Regen, Juni-November ist Wirbelsturmzeit

ZielBeschreibungDistanz
BARBADOSCarlisle Bay (Bridgetown):Der beliebteste und geschützteste Ankerplatz im Südwesten.
Bietet kristallklares Wasser, tolle Sandstrände, Schiffswracks zum Schnorcheln und die Nähe zur Hauptstadt Bridgetown für Behördengänge und Einkäufe. [1, 2, 3]
Port St. Charles (Nordwesten):Eine luxuriöse Marina mit Full-Service-Liegeplätzen für Yachten bis zu großer Länge. Gut geeignet zum Einklarieren (Zoll/Immigration) und für gehobene Ansprüche, allerdings recht teuer. [1, 2]
Barbados Yacht Club (Bridgetown / Carlisle Bay):Bietet traditionellen Anlaufpunkt und Liegemöglichkeiten beziehungsweise Kontakt zu lokalen Seglern an der Südküste von Bridgetown. [1]
3600 sm von Gibraltar
ST. VINCENT
&
GRENADINES
Ein Inselparadies, das für die spektakulären Tobago Cays bekannt ist—ein unbewohntes Archipel mit türkisblauem Wasser und Riffen.
Tobago Cays: Ein geschütztes Naturschutzgebiet mit kristallklarem Wasser, Korallenriffen und Schildkröten. Das Ankern erfolgt hier in einer Lagune geschützt durch ein Hufeisenriff.
Salt Whistle Bay (Mayreau): Eine weltberühmte, malerische Bucht mit einem schmalen Sandstreifen, der Schatten spendet und den Blick auf den Atlantik freigibt. [1]
Admiralty Bay (Bequia): Ein lebendiges Seglerzentrum mit hervorragender Infrastruktur, bunten Häusern, Kneipen und guten Versorgungsmöglichkeiten. [1]
Cumberland Bay (St. Vincent): Bietet ein ganz anderes Flair mit steilen, grünen Hängen, schwarzem Vulkanstrand und der legendären „Stern-Anker-Methode“ (Heckleinen an Bäumen befestigt). [1]
Chatham Bay (Union Island): Eine einsame, ruhige Bucht mit tollem Schnorcheltag und entspannten Strandbars abseits des Trubels.
100 sm
ST. LUCIABerühmt für die markanten Pitons (vulkanische Zinnen), die sich direkt aus dem Meer erheben. Die geschützte Westküste bietet hervorragende Ankerbuchten, wie die Soufrière Bay.

HÄFEN UND MARINAS
Rodney Bay Marina (Nordwesten): Einer der wichtigsten Anlaufpunkte und die zweitgrößte Marina der Karibik. Hier endet traditionell die Atlantic Rally for Cruisers (ARC). Sie bietet umfassenden Service, Werften, Restaurants und guten Schutz. Die weitläufige Ankerbucht davor ist ebenfalls sehr beliebt. [1]
Marigot Bay (Westküste): Gilt als eine der malerischsten, tief eingeschnittenen Naturbecken und sicheren Hurricane-Holes der gesamten Karibik. Die Marina bietet Liegeplätze zwischen Palmen und steilen Hängen, und es gibt dort alle wichtigen Serviceleistungen. [1, 2]

ANKERBUCHTEN
Soufrière Bay (Südwesten): Liegt direkt vor der dramatischen Kulisse der beiden Vulkankegel Gros Piton und Petit Piton. Wegen der geschützten Korallenriffe darf hier meist nur an vorgeschriebenen Bojen (Moorings) der SMMA (Soufrière Marine Management Area) festgemacht werden. [1]
Sugar Beach / Anse des Pitons (Südwesten): Eingebettet direkt zwischen den Pitons. Ein spektakulärer Anker- und Bojenplatz mit kristallklarem Wasser, ideal zum Schnorcheln und Tauchen, allerdings oft gut besucht. [1]
Anse Chastanet (Westküste): Bekannt für hervorragende Schnorchel- und Tauchbedingungen direkt am Riff mit ruhigem, klarem Wasser. [1]
60 sm
MARTINIQUEBietet als französisches Überseedépartement eine exzellente Infrastruktur und ist berühmt für die Bucht von Les Anses-d’Arlet. In Martinique können Segler in mehreren Marinas, Häfen und ausgewählten lokalen Geschäften oder Tourismusbüros einklarieren, da die Ein- und Ausreise unkompliziert über Selbstbedienungs-Computerterminals (sogenannte Clearance Terminals) erfolgt. [1, 2]

HÄFEN UND MARINAS
Le Marin (Süden): Das unbestrittene Yachting-Zentrum der südlichen Antillen. Die riesige Bucht und die professionellen Marinas bieten exzellenten Schutz, umfassenden Service, Werften und hervorragende Einkaufsmöglichkeiten.
Marina Etang Z’Abricot (Fort-de-France): Eine moderne Marina westlich der Hauptstadt, ideal für Crewwechsel oder um die Stadt zu erkunden, ohne im Trubel zu liegen. [1]

ANKERPLÄTZE UND BUCHTEN
Les Anses d’Arlet: Ein malerischer Ort an der Westküste mit tollem Schnorcheln, Schildkröten und einem charmanten Steg sowie guten Restaurants direkt am Wasser. Die Nachbarbucht Anse Noire besticht durch spektakulären schwarzen Sand und steile, bewaldete Klippen. [1, 2, 3]
Saint-Pierre: Ankergrund vor der historischen Stadt, die 1902 beim Ausbruch des Mont Pelée zerstört wurde. Geschichtsträchtig, eindrucksvoll und mit gutem Blick auf den Vulkan. [1]
Anse Couleuvre (äußerster Nordwesten): Eine einsame, paradiesische Bucht mit schwarzem Sand und üppigem Grün, perfekt für absolute Ruhe abseits der großen Charterströme. [1]
Le Robert & Îlet Chancel (Ostküste): Geschützt hinter vorgelagerten Riffinseln und Mangroven liegt das Revier von Le Robert, wo man in ruhiger Lagunenatmosphäre zwischen frei lebenden Leguanen ankern kann. [1]
40 sm
DOMINICADie Prince Rupert Bay bei Portsmouth im Nordwesten ist der mit Abstand beste und beliebteste Ankerplatz für Blauwassersegler auf Dominica. [1]
Hier sind die wichtigsten Häfen und Buchten der Insel im Überblick:
Prince Rupert Bay (Portsmouth): Diese große Bucht bietet exzellenten Schutz vor Winden aus nördlichen bis südöstlichen Richtungen. Der Grund besteht aus seicht abfallendem Sand mit Seegrasfeldern, der gut hält. Die lokale Organisation PAYS (Portsmouth Association of Yacht Services) legt rund 35 Moorings (Ankerbojen) aus, alternativ kann frei geankert werden. Am Strand treffen sich Segler in kleinen Restaurants, und Touren zum Indian River starten von hier. [1]
Mero: Ein weiterer bekannter Ankerplatz an der Westküste. Der dunkelsandige Strand ist gut besucht und bietet ruhiges Wasser zum Schwimmen sowie gemütliche Strandbars, allerdings ist der Ankergrund tiefer und exponierter als in der Prince Rupert Bay. [1, 2]
Dublanc: Ein kleiner, ruhiger Ankerplatz an der Westküste. Er besticht durchklares Wasser, eine authentische Atmosphäre und weniger Trubel. [1]
Roseau (Hauptstadt): Vor der Hauptstadt gibt es Ankerbojen, allerdings ist der offene Ankergrund oft unruhig und das Anlanden mit dem Dinghi ist durch den Schwell und begrenzte Möglichkeiten erschwert. Die Behördenabfertigung (Zoll/Immigration) für Einklarierungen ist unkompliziert möglich. [1]
60 sm
GUADELOUPEDer Marina Bas-du-Fort in Pointe-à-Pitre und die malerische Deshaies Bay gehören zu den wichtigsten Anlaufstellen für Blauwassersegler auf Guadeloupe. Als Blauwassersegler erledigen Sie das Einklarieren auf Guadeloupe komplett digital über das offizielle Online-Portal Démarches Simplifiées. Ein Gang zu Zollämtern oder die Nutzung alter Einterminals (wie früher in manchen Shops) entfällt im Regelfall. [1, 2]

HÄFEN UND MARINAS
Marina Bas-du-Fort (Pointe-à-Pitre): Der zentrale Knotenpunkt und Startpunkt für viele Törns sowie Ziel großer Regatten wie der Route du Rhum. Hier gibt es umfassenden Service, Werften, Ersatzteile und gute Möglichkeiten zum Wasser- und Proviantbunkern. [1]
Pointe-à-Pitre (Stadthafen): Direkt an die Marina angeschlossen, ideal für den Einkauf auf lokalen Märkten und das Erledigen von Formalitäten.

BUCHTEN UND ANKERPLÄTZE
Deshaies (Nordwesten): Eine tief eingeschnittene, malerische Bucht vor einem charmanten Fischerdorf. Sie bietet guten Schutz, allerdings kann es abends zu Fallwinden kommen. Im Ort gibt es Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten. [1, 2]
Les Saintes (Baie des Saintes / Terre-de-Haut): Gehört zu den weltbesten Ankerplätzen. Die Bucht bietet klares Wasser, Schutz vor starkem Schwell und einen tollen Blick auf das Fort Napoléon sowie den Strand Pain de Sucre. [1]
Petite-Terre: Ein geschütztes Naturreservat östlich von Grande-Terre mit kristallklarem Wasser, Riffen und einer reichen Tierwelt (Rochen, Haie, Schildkröten). Das Ankern ist hier streng geregelt zum Schutz der Natur. [1]
Ilet du Gosier: Eine kleine, vorgelagerte Insel mit weißem Sandstrand und einem flachen, beliebten Ankerplatz an der Südküste. [1]
60 sm
MONTSERRATAls Blauwassersegler finden Sie auf Montserrat wegen der Vulkanausbrüche und der fehlenden großen Marinas nur eine Handvoll Ankerplätze im unberührten Norden der Insel. Es gibt keine luxuriösen Yachthäfen, aber diese Buchten lohnen sich als Stopp: [1, 2]
Little Bay: Dies ist der Hauptanlaufpunkt und offizielle Hafen der Insel. Hier befinden sich die Zoll- und Einwanderungsbehörden (Customs and Immigration), wo Sie einklarieren können. Die Bucht bietet einen kleinen Dinghy-Anleger, allerdings kann der Ankergrund bei nördlichen Winden unruhig und rollig sein. [1, 2, 3]
Rendezvous Bay: Dies ist die einzige echte weiße Sandbucht der Insel im Nordwesten. Sie ist ein wunderschöner, ruhiger Ankerplatz zum Schwimmen und Schnorcheln, oft nur per Boot oder über einen Wanderweg zu erreichen. [1, 2]
Old Road Bay: Ein weiterer gelegentlicher Anker- und Mooringplatz weiter südlich im geschützten Bereich vor der Sperrzone, der je nach Dünung als Alternative dient. [1]
Hinweis: Der gesamte Süden der Insel ist wegen des aktiven Vulkans (Exclusion Zone) strengstes Sperrgebiet. [1, 2]
50 sn
ANTIGUA
&
BARUDA
Bieten ruhiges Wasser und eine Vielzahl geschützter Buchten, wobei Barbuda für seine rosafarbenen Sandstrände und die Einsamkeit geschätzt wird.

EINKLARIEREN:

Barbuda: Offiziell ist das Einklarieren direkt auf Barbuda meist nicht problemlos oder dauerhaft gewährleistet (oft wegen instabiler Internetverbindung der Behörden vor Ort). Sie sollten daher für die Einreise zunächst ANTIGUA anlaufen. [1]
English Harbour / Nelson’s Dockyard: Der bekannteste Anlaufpunkt im Süden. Hier befinden sich Zoll (Customs), Einreisebehörde (Immigration) und die Hafenbehörde (Port Authority) zentral im historischen Nelson’s Dockyard. Dieser Posten ist auch für die benachbarte Falmouth Harbour zuständig. (Hinweis: Hier fallen zusätzlich Nationalparkgebühren an). [1, 2, 3, 4]
Jolly Harbour: An der Westküste. Gilt unter Seglern oft als etwas günstiger und unkomplizierter, da die Nationalparkgebühren von English/Falmouth wegfallen. Die Behörden haben einen eigenen Steg nördlich des Superyacht-Terminals. [1, 2, 3]
St. John’s (Heritage Quay / Deep Water Harbour): In der Hauptstadt an der Nordwestküste. Yacht-Skipper nutzen meist den Außenposten direkt am Heritage Quay. [1]
North Sound Marina / Crabbs Peninsula: Im Nordosten der Insel, praktisch, wenn man von Norden bzw. den Atlantikinseln kommt. [1, 2]

ANTIGUAS SÜDEN UND SÜDOSTEN
English Harbour & Falmouth Harbour: Der sicherste und berühmteste Naturhafen der Karibik. Hier liegt das historische Nelson’s Dockyard (eine alte britische Schiffswerft). Es gibt hervorragende Marinas, Werften, Restaurants und den Aussichtspunkt Shirley Heights mit wöchentlichem Barbecue. [1, 2]
Carlisle Bay: Eine malerische Bucht mit klarem Wasser, weißem Sandstrand und gutem Schutz vor dem Passatwind. Perfekt zum Schwimmen und Schnorcheln. [1]
Freeman’s Bay / Galleon Beach: Liegt direkt an der Einfahrt zum English Harbour. Ein schöner Ankerplatz nahe historischer Ruinen und ideal zum Schnorcheln. [1]

ANTIGUAS WESTEN UND NORDEN
Jolly Harbour: Ein gut ausgestatteter Yachthafen mit kompletter Infrastruktur, Supermärkten, Tankstelle und gutem Schutz. Ideal, um Vorräte aufzufüllen oder Reparaturen zu erledigen.
Dickenson Bay: Einer der belebteren Strände im Norden mit touristischem Leben, flachem Wasser und Restaurants. [1]

BARBUDA (DER RUHIGE NORDEN)
Cocoa Point (Barbuda): Ein atemberaubender Ankerplatz vor einem kilometerlangen, einsamen und weißem Sandstrand. Perfekt für einen entspannten Landtag, um die unberührte Natur, das Dorf Codrington oder die Felsenhöhlen zu erkunden. [1]
30 sm
SAINT KITTS
&
NEVIS
EINKLARIEREN:
Nutzen Sie vorab Online-Anmeldungen wie SailClear oder die lokalen Einreiseformulare mindestens 24 Stunden vor Ankunft. [1]
Basseterre / Port Zante (St. Kitts):
Bietet Liegeplätze mit guter Infrastruktur, Wasser, Strom und Treibstoffversorgung direkt am Becken. [1]
Sie können direkt im modernen Port Zante Marina ablegen oder in der Bucht ankern und die Behörden vor Ort aufsuchen. [1, 2]
Christophe Harbour (St. Kitts):
Perfekt für Superyachten und Segler, die erstklassigen Komfort, Schutz und gehobene Gastronomie suchen. [1]. Eine luxuriöse High-End-Marina auf der südöstlichen Halbinsel mit internationalem Service und Zollabwicklung. [1, 2]
Frigate Bay (St. Kitts):
Eine beliebte Ankerbucht an der Südküste mit Sand- und Grasgrund (ca. 5 Meter Tiefe). Sie liegt nah an Strandbars, Restaurants und dem Nachtleben. [1]
Friar’s Bay / White House Bay (St. Kitts):
Sehr ruhige und malerische Ankerplätze auf der Halbinsel im Süden, ideal zum Schnorcheln und für einen Sundowner am Strand. [1]
Pinney’s Beach (Nevis):
Ein wunderschöner, langer Sandstrand an der Westküste von Nevis mit einigen Mooringbällen und gutem Ankergrund. Der Ankerplatz liegt zwischen Charlestown und exklusiven Resorts, ist allerdings bei ungünstigem Schwell manchmal etwas rollig. [1]
Charlestown (Nevis): Der offizielle Einklarierungshafen für die Nachbarinsel Nevis. Es gibt hier keine geschlossene Marina, aber einen langen Pier und einen Dinghy-Anleger für Yachten im Hafen.
50 sm
SINT MAARTEN (NL)
ST. MARTIN (F)
EINKLARIEREN:
Als Blauwassersegler läuft man auf St. Martin/Sint Maarten vor allem den französischen Teil (Saint-Martin) an, da das Einklarieren dort unkompliziert und kostenlos ist. [1]
Französischer Teil (Marigot): Das Einklarieren funktioniert einfach und kostenlos online über Sailclear oder an den entsprechenden Terminal-Couch-Terminals/Ports in Marigot (z. B. Marina Fort Louis). Viele Blauwassersegler bevorzugen diesen Teil, weil man sich danach frei bewegen kann und die Brückenöffnungszeiten zur Lagune umgehen kann. [1, 2]
Niederländischer Teil (Sint Maarten / Simpson Bay): Das Einklarieren ist hier aufwendiger (Papierkram, Gebühren bei Büros wie der SLAC an der Simpson Bay Lagoon). [1]

BUCHTEN UND HÄFEN:
Marigot Bucht (Baie de Marigot): Der ideale Ankerplatz vor der Hauptstadt des französischen Teils. Guter Schutz, lebendige Uferpromenade und die kreisrunde Marina Fort Louis. [1, 2, 3]
Anse Marcel: Eine ruhige, gut geschützte Bucht im Norden mit einer modernen Marina und gehobener Infrastruktur. [1, 2]
Oyster Pond: Liegt an der Ostküste direkt an der Grenze zwischen dem französischen und niederländischen Teil. Ein malerischer, natürlicher Hafen, der sich gut als Zwischenstopp eignet. [1]
Orient Bay (Baie d’Orient): Bekannt für feine Sandstrände, Beach-Bars und Wassersport – allerdings bei Passatwinden teilweise etwas unruhig zum Übernachten. [1, 2]
Tintamarre (Île Tintamarre): Eine unbewohnte Nachbarinsel östlich von St. Martin. Ein absolutes Highlight zum Ankern und Schnorcheln in kristallklarem Wasser. [1, 2]
70 sm
ANGUILLAAnguilla hat keine großen Marinas für Yachten, bietet dafür aber traumhafte und ruhige Ankerbuchten: [1, 2]. Das Segeln und Ankern außerhalb der Road Bay ist streng reglementiert und erfordert gebührenpflichtige Genehmigungen der Park- und Hafenbehörden. [1, 2]
Einklarieren kannst du in Anguilla offiziell in Road Bay (auch bekannt als Sandy Ground). Dort befinden sich die Büros von Zoll, Einwanderungsbehörde und Hafenbehörde direkt am Strand bzw. am Dinghi-Anleger. Es empfiehlt sich, vorab digital über SailClear vorzuklarieren und die Ankunft auf UKW-Kanal 16

Road Bay (Sandy Ground): Der Hauptanlaufpunkt und Haupthafen. Hier liegt man gut geschützt, findet Restaurants, Bars und die Behörden.
Shoal Bay: Bekannt für eines der schönsten Riffe und exzellente Bedingungen zum Schnorcheln und Schwimmen.
Little Bay: Eine malerische, steile Felsenbucht ohne Strand, aber mit spektakulärer Kulisse und tollem Schnorchelwasser.
Prickly Pear Cays & Sandy Island: Vorgelagerte kleine Inseln/Cays. Wichtig: Sie sind als Marinepark ausgewiesen, weshalb beim Verlassen der Road Bay ein kostenpflichtiges Cruising Permit erforderlich ist. [1, 2, 3, 4, 5, 6]
10 sm
BRITISH VIRGIN ISLANDS (BVI)Der Sir Francis Drake Channel gilt als sicheres „Anfängerrevier“ mit atemberaubenden Formationen wie The Baths auf Virgin Gorda.

EINKLARIEREN:
Hinweis: Füllen Sie vorab das digitale Einreiseformular über das British Virgin Islands Online ED Portal aus. [1]
Road Town (Tortola): Road Town (Hauptstadt, sehr gute Infrastruktur) und Soper’s Hole (West End).
Jost Van Dyke: Great Harbour.
Virgin Gorda: Yacht Harbour (Spanish Town).
Anegada: Settler’s Landing (nur bei Anfahrt dieser abgelegenen Insel). [1, 2]


BUCHTEN UND HÄFEN
The Bight (Norman Island): Eine riesige, sehr gut geschützte Bucht mit viel Anker- und Muringplatz sowie dem legendären Partyschiff Willy T. Perfekt als erster oder letzter Stopp. [1, 2]
The Baths (Virgin Gorda): Ein geologisches Highlight mit riesigen Granitblöcken und tollen Bademöglichkeiten. Nutzen Sie hier die Tages-Muringbojen (Ankern ist wegen der Riffe verboten). [1, 2, 3]
Great Harbour & White Bay (Jost Van Dyke): Great Harbour bietet sicheren Schutz und Zollabfertigung, während die benachbarte White Bay weltberühmt für entspanntes Karibikflair und die Soggy Dollar Bar ist. [1, 2, 3]
Anegada (Setting Point): Die flache Koralleninsel liegt etwas abseits des Haupthaufens. Der Anstieg erfordert Navigation auf Sicht wegen des Riffs, belohnt aber mit einsamen Stränden und den berühmten Langusten. [1, 2]
Copper Island (Jumby Bay / Lee Bay): Ruhiger Muringplatz mit gutem Restaurant und schöner Unterwasserwelt. [1, 2]
100 sm